Quantitative Asset Allokation

Bei der Asset Allokation werden die Vermögenswerte auf die einzelnen Assetklassen wie Renten, Aktien, alternative Investments und Cash-Positionen aufgeteilt.

Das quantitative Modell


Das quantitative Modell nimmt insbesondere Bezug auf die Optimierung des eingegangenen Risikos. Vorteil dieser Vorgangsweise ist die Objektivität bei der Auswahl und die Disziplin bei der Umsetzung in den Fonds. Es basiert auf einem mathematischen Allokationsmodell von Prof. Gerd Infanger von der Stanford University. Dieses operiert in Bandbreiten und wird um Opportunitäten erweitert, die Gutmann vorgibt. Das Modell wird durch folgende Aspekte charakterisiert:

  • Duale Portfoliostruktur
    • Veranlagung in der Höhe von 80% gemäß dem mathematischen Allokationsmodell in von Gutmann ausgewählten Fonds, die monatlich angepasst werden
    • Deckung übriger Themen, Regionen und Vermögensklassen in der Höhe von 20% gemäß der Hausmeinung, die nicht im mathematischen Allokationsmodell enthalten sind (kontinuierliche Anpassung, besondere Berücksichtigung von Strategien zur Reduktion von Wertschwankungen und Wahrnehmung von Chancen)
  • Optimierung des eingegangenen Risikos
  • Verringerung des Rückschlagpotenzials durch hohe Diversifikation
  • Kontinuierliche Überwachung der Zielerreichung sowie zeitnahe und flexible Reaktion auf aktuelle Marktveränderungen
  • Auswahl der Subfonds nach genauer Analyse unter Beachtung von quantitativen und qualitativen Bewertungskriterien


Das Absicherungsmodell


Das Absicherungsmodell beruht wie das quantitative Modell auf dem mathematischen Allokationsmodell von Prof. Gerd Infanger von der Stanford University. Neben aktivem Risikomanagement ist es durch den Anspruch eines definierten maximalen Rückschlagpotenzials gekennzeichnet. Das Modell umfasst folgende Aspekte:

  • Gänzlich mathematisches Allokationsmodell in ausschließlich hochliquiden Vermögensklassen mittels ETF und Einzelanleihen
  • Berücksichtigung historischer Performances der einzelnen Vermögensklassen und der Korrelation zueinander
  • Hohe Aktivität der Allokationsentscheidungen auf monatlicher Basis
  • Abweichung zur Benchmark in deutlicher, aber risikogesteuerter Höhe
  • Begrenzung des Kursrückgangpotenzials vom jeweiligen historischen Höchstkurs als wichtigstes Kriterium (Risikomanagement)